Falls jahrgangsübergreifende Kurse Katholische Religionslehre in der Oberstufe aus Q 12 und 13 gebildet werden, weisen wir auf eine besondere Problemstellung aufgrund der neuen inhaltlichen und formalen Struktur in der Kursphase Q 13/2 hin.
Die neue Konzeption des Lehrplans PLUS war in unserem Fach für das Halbjahr 13/2 als Entlastung für Schüler*innen und Lehrkräfte sinnvoll geplant gewesen. Auf der Grundlage der vorausgehenden Halbjahre sollten diese Themen reflektiert und vertieft werden. Somit setzt eine Behandlung der Themen das Wissen aus den vorangegangenen Halbjahren voraus. Mit Ausnahme von 13.2.3 „Was darf ich hoffen?“ wird kein neuer Inhalt voraussetzungslos erarbeitet. Dies stellt bei einem jahrgangsübergreifenden Kurs aus Q12 und Q13 ein Problem dar. Die durchaus positiven Erfahrungen aus dem alten G8 lassen sich nicht mehr einfach übertragen.
Der Verband gab dieses strukturelle Problem als sachliche Problemanzeige an die verschiedenen Gremien KM, ISB und IRL zur Klärung weiter und es befindet sich dort in Bearbeitung.
Mit Blick auf event. notwendige Umsetzungen wird auf die Handreichung „Die Profil- und Leistungsstufe – Informationen für die Oberstufenkoordination an bayerischen Gymnasien (G9)“ verwiesen. Sie führt Leitfragen auf, die vor der Einrichtung jahrgangsstufenübergreifender Kurse zu bedenken sind, so z. B. hinsichtlich der zu erwartenden Kontinuität im nachfolgenden Jahrgang (Wahlverhalten der Schülerinnen und Schüler, Verfügbarkeit von Lehrkräften) und des Erfordernisses nach besonderen didaktischen, pädagogischen und organisatorischen Maßnahmen zur Erreichung der Lernziele.
Neben den zuständigen Dienststellen unterstützt Sie gerne auch der Verband mit Rat und Tat.


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